From the recording II. The Hollow Ways
Rock bottom. The glorious moment you realize: Even your suffering is cliché.
Lyrics
Wo ist mein Leben ich weiß nicht was ich will
und was ich wollt' war immer nur ein Gefühl
doch dieses Fühlen bringt mich um den Verstand
obwohl es fremd ist und dem Fleisch nicht bekannt
wer sagt mir was ich soll und was ich begehr'
so viele Jahre wer holt sie wieder her
damit ich mir die Fragen stellen kann
die allein ich selbst beantworten kann
wenn ich gewußt' hätt' wenn oh wenn ich getan
was ich mich nie getraut weil ich nie begann
mich selbst zu fühlen und mich selbst zu verstehn
das Kind in mir nicht mehr als Kind anzusehn
die Reue wächst und bricht den Willen mir
sie zwingt mich in die Knie legt mich ans Geschirr
die Verbitterung ist der Weg zurück
falsche Geborgenheit die ewig betrügt
Nun ist es an der Zeit auf Suche zu gehen
nach Zielobjekten die die Taten gestehn
die mir der Geist einhaucht in heiligem Flehn
Ein Opfer darzubringen, Rache zu nehmen
So wird aus Angst und Wut mein neues Gesetz
mein Lebenswerk das alle Bilder zerfetzt
die Rachsucht treibt die hohle Existenz
während das Feuer meinen Körper verbrennt
Ich bin nicht Schuld oh nein ich habs nicht getan
ich war nicht Schöpfer dieses großen Wahns
man hat mich nicht gefragt ich wollte nicht sein
was ich heute bin das wollt ich nicht sein
Wo wollen Wille ist der Wille die Tat
und wenn ich wollte wär ich der „man“ der Fragt
in jedem Atemzug der Lebenszeit
des Lebens das ich bin, das ihr alle seid
Es im Grunde nie der anderen Tat
von Schuld zu sprechen ist nicht mal angesagt
denn was du fühlst entstammt dem eigenen Geist
Der nach und nach die ganzes Leben verspeist
du bist sein Sklave - und er ist dein Herr
das ist dein Wille denn das ist dein Begehr
dass er dich nähre mit der Energie
Verdauungssäfte schmieren die Maschinerie
die Ressource ist dein eigenes Fleisch
der Traum vom leben als dein eigenes reich
du glaubst du strebst dabei ist dir längst bekannt
der Dämon zerrt die Kette an deiner Hand
du warst du nie Opfer warst niemals verlorn
denn du bist frei und ungezwungen geborn
die Angst die dir so tief ins Hirn eingepflanzt
die Saat sie fällt aus deiner eigenen Hand
Erst wenn das Leben dir den Rücken zukehrt
erkennst du viel zu spät den eigenen Wert
die Illusion zerfällt und schnell wird dir klar
du bist allein mit dir so wie's immer war
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